Erfahrungsbericht Andergaster-Wälder
#1
Da ich im Con-Bereich nichts eingeben kann, halt hier...

An diejenigen, die dort waren:
Wie war's?
 .  
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#2
Ich schreibe später, wie schlecht der Con war...

Geschützmeister: "Wie?! Ihr trefft den Scharfschützen auf dem Turm mit euren Pfeilen nicht?! Dann laßt mich mal ran..."
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#3
Tja was soll ich sagen... es war schlecht.

1. Die drei Orga / SL Leute wollte sich per Handy verständigen.
Nur bei einen war der Akku leer, der zweite hat ein Prepaidkarte die leer war und der dritte hatte in dem Infoschrieben die falsche Nr reingeschrieben.

2. Der Plott bestand darin ein Grab zu finden in dem ein bestimmtes Schwert lag. Nur wenn man so gut wie Null Hinweise hat, ist es sehr schwer das Grab auf einem viel zu großen Spielgelände zu finden. Wir haben zwar irgend einem NSC eine Karte abgekauft aber da war die Gruppe Nostria uns glaube ich schon weit voraus und wir hatten keine Chance die noch ein zuholen.

3. NSCs gab es. Die sollten so was wie Räuber sein. Wäre schön gewesen wenn sie uns auch mal überfallen hätten. Nur eine hilflose Tulamidin haben sie entführt und auch kurz darauf wieder laufen lassen ohne das wir etwas tun mussten dafür.

4. Dann gab es noch einen kleinen Grenzkonflikt und doch noch ein kleines Gefecht mit den Räubern. Als wir dann mal mit den gefangen Räubern in ihr Lager wollten um irgendwie ein wenig zu spielen hieß es von der SL Timeout. Das war um ca. 17:30 Uhr.

5. Um kurz zu machen. Eigentlich sind wir nur ein paar Stunden sparzieren gegangen. Und das beste an dem Tag war glaube ich die frische Luft und das Wetter (es hat immer mal wieder geregnet).

6. Um ca. 18 Uhr waren wir wieder zu Hause.
Hey Ho Hey
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#4
Wurde gezaubert? Der Con lief ja nach den "Zwei Regeln" ab. Mich interessiert wie da Magie umgesetzt wurde und ob es geklappt hat.
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#5
Mir ist niemad begegnet der gezaubert hat.
Hey Ho Hey
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#6
So, hier dann auch mal mein Con-Bericht:

Location: Schöner, großer Wald mit schön unterschiedlichem Bewuchs - lichte Buchenwälder wechselten sich mit dichten Fichtenschonungen und wenigen offenen Lichtungen ab. Der Wald war von Bächen durchzogen und hügelig. Die Wege waren gut ausgebaut - wie das eben so ist in einem öffentlichen Forst.
Leider liegt der Wald in der Einflugschneise des Flughafens Düsseldorf. Daher störten die tieffliegenden Flugzeuge durch ihre Geräusche und dadurch, daß man sie deutlich sehen konnte.
Da der Wald öffentlich und frei zugänglich ist traf man auch hin und wieder auf Spaziergänger. Ein durchgehendes Eintauchen in die Spielwelt war daher unmöglich.

SL/ORGA: Die technische Aussattung der SL/ORGA ließ einiges zu wünschen übrig. So war eine Kommunikation zw. den SLn nicht möglich, da sich die Funkgeräte wohl schon im Vorfeld als nutzlos erwiesen (Hügel / dichte Bewaldung ) und die Handys aus diversen Gründen nicht als Ersatz genutzt werden konnten. Dennoch war die SL/ORGA immer freundlich bemüht. Jeder der drei Gruppen wurde ständig von einer SL begleitet - was unsere SL wohl manchmal bereut hat, wenn es wieder durch das Dickicht ging. Smile
Wegen des prognostizierten und dann ja auch eingetretenen Regenwetters wäre es schön gewesen hätte die ORGA an den Startplätzen je einen Pavillion aufgestellt, in dem man sich dann zumindest hätte umziehen können.

Verpflegung:
Von der ORGA wurde vorab Lunchpakete bestehend aus Brötchen, Wurst, Käse, einem Apfel und ein paar Schokoriegeln verteilt. Diese wurden in netten sog. "Matchsäcken" aus hellem Leinen gereicht, die man sich prima über die Schulter(n) hängen konnte und die das Ambiente nicht störten. M.E. hätte auf die Gabe eines Lunchpaketes verzichtet und die Verpflegung jedem selbst überlassen werden können, aber so war das eine nette Dreingabe.

Setting / Ablauf:
Das Setting bestand aus der Suche nach einem Schwert, welches mit einem andergastischen Adeligen als Grabbeigabe bestattet wurde. Dieses Schwert sollte geborgen werden, um den Anspruch eines andergastischen bzw. nostrischen Adeligen auf ein Grenzdorf zu legitimieren.
Hierzu wurde eine nostrische und eine andergastische Gruppe auf die Suche geschickt. Daneben streifte noch eine Räuberbande durch den Wald.

Durch eine erworbene/zur Verfügung gestellte Karte auf der drei Gräber verzeichnet waren konnte der Ort der Klinge dann ermittelt werden. Dazu war es allerdings notwendig die Gräber abzulaufen und die Namen der Bestatteten abzulesen. Nachdem dann endlich alle Gräber gefunden waren – natürlich steuerten wir das Richtige als Letztes an – konnte wir ( Nostria) die Klinge bergen und unbeschadet zurück zu unserem Auftraggeber bringen.
Da wir uns dazu kaum auf den Wegen bewegten trafen wir weder auf die andere Spielergruppe noch auf NSC. Was natürlich irgendwie schade war.
Da das Ganze aber schon um 15:15 Uhr zu Ende gewesen wäre, wir uns also gerade erst warmgespielt hatten und endlich auch die Sonne uns ihre Aufmerksamkeit schenkte, beschloß die Gruppe eben die Charaktere zu wechseln und als 1. Andergastisches Grenzläufer-Ausbildungsfähnlein unter Hauptmann Wendolin vom Wendestein wieder in den Wald zu gehen, um noch ein bischen mit den anderen zu spielen.
Die Kostüme mussten wir nicht wechseln, da uns ja vorher keiner gesehen hatte. Smile

Wir haben dann bis ca. 1730 noch ein bischen weiter in der Gruppe und auch mit den anderen SC und NSC gespielt bevor sich ein weiterer Schauer ankündigte und wir dann lieber zu den Autos zurück gingen.

NCS: Ich fand die NSC gut und spielfreudig. Das sie als Räuber keine ebenso kopfstarke, bewaffnete Gruppe angriffen, sondern lieber warteten bis sie einige wenige erwischen konnten nur zu verständlich. Auch schön war der Versuch die Grenzläufer für sich zu instrumentalisieren und auf die Andergaster hetzen zu wollen, was nicht gelang.

SC: Ich hatte in meiner Gruppe (Nostria / Grenzläuferfähnlein ) sehr viel Spaß und schönes Spiel. Die Spieler waren insgesamt schön ausgestattet und man konnte bei fast allen sofort sehen, was sie wohl darstellen wollten.
Negativ aufgefallen ist nicht nur mir, der einhändige Einsatz einer großen Zweihandaxt zum Rundschild auf Spielerseite.

Fazit:
Insgesamt habe ich trotz des Regens und der Flugzeuge einen netten Nachmittag mit netten Leuten und interessantem Spiel verbracht. Zuerst war es ein Waldspaziergang im Kostüm – war auch nett – und später dann auch noch ein wenig Action.


Achja, und ich habe auch niemanden zaubern sehen.
Gruß
Jörg Schwarz
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#7
(02.04.2009, 11:47)Thraxas schrieb: Negativ aufgefallen ist nicht nur mir, der einhändige Einsatz einer großen Zweihandaxt zum Rundschild auf Spielerseite.

Eine Orknase kann man laut DSA Regelwerk auch Einhändig führen.
Hey Ho Hey
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#8
Damals, in der alten Zeit, als ich angefangen habe mit Larp und dem Polsterwaffenkampf, gab es diese Faustregel, dass eine Waffe, die länger ist als vom Fuß bis zum Bauchnabel, zweihändig geführt wird. Alles darunter kann man auch einhändig führen.

Wenn man nach den zwei Regeln spielt ist sowas natürlich wumpe.
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#9
Der gesunde Menschenverstand erlaubt es auch jemand von den DSA-Regeln abzuweichen. Wink
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#10
Bei dem besagten Spieler geht es um Andreas.
Ich denke er ist groß genug und auch stark genug um eine Orknase Einhändig zu führen.
Hey Ho Hey
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#11
Nach DSA-Regelwerk ist eine Menge Unsinn möglich und eine Orknase ist grds. eine Zweihandhiebwaffe.

Gerade bei so kopflastigen Waffen, wie Äxten sind kontrollierte Schläge bei langen Stielen schwierig bis unmöglich, wenn man nicht gerade Arnie ist.
Gruß
Jörg Schwarz
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#12
Ihr wolltet nur zwei Regeln, also regt Euch nicht auf... Das DSA-LARP-Regelwerk hat klare Waffenklassen mit cm-Angaben...
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#13
Ich kenne die Waffe nicht.

Traue mir aber nicht lange zu mit VolkoVs Vorschlaghammer einhändig mich mit jemandem zu prügeln. Das liegt sicher nicht daran, dass VolkoV so viel stärker ist. Ich denke, der hätte auch seine Schwierigkeiten damit. Dazu kommt dass man mit dem Hammer einhändig keine gezielten Schläge durchführen kann.

Wenn die Waffe existieren würde: Wäre sie schwerer, gleich schwer oder leichter als VolkoVs Vorschlaghammer?

Dazu kommt dann noch das Gewicht eines Schildes, der bestimmt nicht aus Balsaholz ist. Wink
Die Anmerkungen hier sind sicher dazu gedacht, etwas Nachdenken beim Diskutierten zu erzeugen. Wenn man über Quatsch nicht mehr diskutieren/lästern dürfte, wäre die Forenwelt sehr langweilig...
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#14
Man sollte aber auch bedenken, dass LARP-Waffen in der Regel etwas "überzeichnet" sind. Waffenköpfe und -stiele sind zumeist etwas überdimensioniert.

Meinen schweren Mottich kann ich tatsächlich nur einhändig führen, wenn ich ihn in der Mitte anpacke. Eine Orknase dürfte im Original aber leichter als dieser sein.
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#15
Aber ich denke auch, der "Mut zu kleinen Rollen", den ich öfter im LARP und im RPG fordere geht auch weiter zum "Mut zu k(l)einen Waffen"...
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#16
Das Problem beim LARP im Gegensatz zur gespielten Realität ist nur, dass der Kampf ohne Waffen verboten ist und je größer die Waffen sind, desto sicherer sind sie OT für das Opfer (zumindest bis zu einer Größe von etwa 100cm).

Da Kämpfe nunmal im LARP ziemlich wahrscheinlich sind (unser einziger "fast" kampffreier LARP war der Examinatio), will der Spieler sich auch wehren können. OT sicher geht das eigentlich erst ab 50cm. Damit sind die "kleinen" Messer ein ganzes Stück größer und in Folge dessen auch die größeren Waffen.

Dazu (das habe ich in einem anderen Forum schonmal leidenschaftlich verteidigt), ist der Durchschnitts-Larper meines Gefühls nach auch noch größer als sein historisches Vorbild, das gilt allerdings nicht für das aventurische Vorbild.
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#17
BTW: Googelt bitte nicht nach "Durchschnittsgröße"...
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#18
(02.04.2009, 15:21)VolkoV schrieb: BTW: Googelt bitte nicht nach "Durchschnittsgröße"...
Ok, ich vertraue Dir mal und werde es nicht ausprobieren! Very Happy

Das Realismus-Argument gilt eh nur bedingt. Ich hatte jetzt mal einen ungeschliffenen Zweihänder und einen ungeschliffenen Anderthalbhänder in der Hand und die waren leichter als gedacht und wären geschliffen natürlich noch leichter geworden.

Nur bei Wuchtwaffen ist das Problem, dass es schwieriger wird diese zu führen, da sich das Gewicht meist nur an einer Stelle, dem Kopf, konzentriert. Dadurch ist die Waffe am Ende des Stiels natürlich wesentlich leichter und fühlt sich einhändig unhandlich an.
Bei dem besagten Vorschlaghammer benutzt man ja die zweite Hand mehr zur Führung des Hammers und weniger um das Gewicht zu tragen.

Im Larpkampf wollen alle Spaß haben. Der Träger der Waffe (der will halt, dass seine Gegner es schön ausspielen) und der Gegner (der einen schönen Kampf erleben will).

Eine einhändiggeführte Zweihandwaffe macht in vielen Fällen meist keinem Spaß und in allen anderen Fällen nur dem Gegner. Das liegt daran, dass der Gegner die Treffer nicht entsprechend ausspielen mag, weil der Träger die Waffe auch nicht richtig ausspielt. Im schlimmsten Fall wird der Treffer oder der Träger einfach ignoriert.
Dem Träger macht es auch keinen Spaß, da er nicht die gewünschte Reaktion des Gegners erhält.
Also hat doch niemand etwas davon. Und es ist ja nicht so, als könnte man mit vernünftigen Einhandwaffen keinen Spaß haben. Auch benötigt man keinen Schild um im Larpkampf Spaß zu haben.
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#19
Wenn man eine Zweihandwaffe einhändig führt, kann man von den Trefferpunkte ja was abziehen. Ich würde das tun. Weniger Kraft und weniger Kontrolle der Waffe gleich schlechtere Wirkung.
Außerdem finde ich eine Orknase jetzt nicht so dramatisch. Ich habe wirklich schon sehr viel schlimmers gesehen.

P.S. Diese Regeldiskusion ist hier eingentlich fehl am Platz.
Hey Ho Hey
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#20
Bis auf die Tatsache, das TP natürlich im Sinne der zwei Regeln "böse" sind, wäre das sicherlich die richtige Reaktion.
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